Urbanism

RhyTech Areal

030 

Städtebauliche Studie Transformation RhyTech-Areal, Neuhausen 2011
Eingeladener Studienauftrag, mit :mlzd Architekten

Ryhtech_Kontextcollage.jpgRyhtech_Axostdtebau.jpgRyhtech_Stdtebaustruktur.jpgRhyTech_Areal.jpgRyhtech_Terrassenhauscollage.jpg
Stadt und Stadtkante
Der heute zu einer zusammenhängenden Stadtfigur gewachsene urbane Raum von Schaffhausen und Neuhausen entwickelt sich entlang der talartigen, durch den Rhein geformten mäandrierenden Landschaft.
Das RhyTech-Areal bildet sozusagen den südwestlichen Abschluss dieses topografischen Stadtraumes: Die plateauartige Situation des Areals eröffnet an dieser Stelle einen spektakulärem Ausblick auf die auslaufende Landschaftsebene.
Mit vier baulichen Maßnahmen wird auf die unterschiedlichen Seiten des Areals eingegangen und ‚neue Adressen gebildet’: Über die Setzung eines prägnanten und 140m langen Baukörpers entlang des Geleisebogens und parallel zur bestehenden baulichen Struktur des Areals wird einerseits eine Stadtkante formuliert, andererseits wird diese selber zu einer Art ‚Wohn-Tribüne’. Als kompositorisch-ergänzende bauliche Intervention zu dieser primären Struktur setzen zwei präzise positionierte Hochhäuser in unmittelbarer Nähe zur S-Bahnhaltestelle einen vertikalen Akzent. Mit der kontinuierlichen Transformation der bestehenden und teilweise unter Denkmalschutz stehenden Produktionshalle soll ein wichtiger und identitätsstiftender Bestandteil des Areals erhalten bleiben. Der bestehende Forschungsbereich soll weiterhin autonom funktionieren und erhält durch eine Neuorientierung der Zugangssituationen sowie minimalen baulichen Veränderungen eine neue Adresse.


Architektur und Typologie
Neben dem Erhalt der Forschungsgebäude und der Umnutzung der bestehenden Halle werden in mehreren neuen Gebäudetypen verschiedene Wohnformen für die anvisierten Bewohnerzielgruppen vorgeschlagen: Auf der bestehenden Halle wird eine Aufstockung mit eingeschossigen Patiowohnungen vorgesehen. Daneben fungieren die beiden Hochhäuser als Wohnbauten, welche Wohnungen mit Weitsicht und zweiseitiger Orientierung ermöglichen. Das offen gestaltete Erdgeschoss eines jeden Turmes ist neben den Eingangslobbys mit öffentlichen Nutzungen ausgestattet. Das südwestlich ausgerichtet 140 Meter lange Wohngebäude ist als ein sich nach oben verjüngender, terrassierter Wohnbau konzipiert und soll mit seiner charakteristischen und kräftigen Gebäudeform zu einer neuen Marke für das Areal werden. Eine repetitive Schottenstruktur gliedert den Baukörper und schafft grosszügige terrassierte Aussenräume, welche jeder Wohnung Aussicht auf die umliegende Landschaft sowie einen spektakulären Blick auf den Rheinfall ermöglichen.


Auftraggeber:
Halter Entwicklungen

BGF 57‘000m2

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